Säxx´ ssschweiz Tour 2009

Näää, watt war datt juuut!!!

Nach fast 2.200 Kilometer in 6 Tagen sind wir (Robert / André / Rainer / Ralf) wohlbehalten und begeistert wieder zurück. Vom Pfarrhof im tiefen Westen nahe der holländischen Grenze, bis tief in den Osten, knapp über die polnische Grenze und retour führte unsere wirklich tolle Tour.

Wir haben feine Landstraßen unter den Gummis gehabt, viele interessante Städtchen und Dörfchen gestreift und uns ein paar besondere Sehenswürdigkeiten gegönnt. Darunter u.a. Eisenach und die Wartburg, Weimar, Glashütte, Dresden, Bad Schandau, Freiberg, Schloss Augustusburg, Seiffen, Altenberg – und Görlitz. Letztere Stadt hat uns am meisten beeindruckt und wir waren sicher nicht das letzte Mal dort. Ein Haufen Fotos der Stadt gibt es hier (klicken).

Insgesamt ist so eine Tour immer ein Abwägen zwischen Moped fahren oder Sightseeing. Beidem wirklich gerecht zu werden ist schier unmöglich. Man nehme beispielsweise Weimar oder Freiberg, nicht zu sprechen von Dresden, das Elbsandsteingebirge und und und… Könnte man alles jeweils einen ganzen Tag genießen und nicht nur eben mal bei der Durchfahrt.

Trotzdem haben wir uns bemüht vieles mitzunehmen. Die zweitägigen Anreise verlief trocken – sehr zum erstaunen des Hotelpersonals vom Aktiv Hotel in Pirna, dass just vor unserer Ankunft ein Hagelstürmchen erlebt haben wollte. An Tag 3 haben wir die erste Rundtour unternommen:

An Tag 4 ging es weiter gen´ Osten – hier dann doch leider mit ein bisschen Regen:

Interessanter Weise haben wir durchweg wenige andere Mopedfahrer oder Gruppen getroffen. Im Gegenteil. In manch Dörfchen schaute man uns vier Rockers aus dem wilden Westen doch recht irritiert an…

Die zweitägige Rückfahrt führte uns u.a. durch den Thüringer Wald bis hin nach Bad Salzungen. Dort übernachteten wir in dem sehr empfehlenswerten Panorama Hotel. Und den letzten Rest schafften wir dann auch noch. Quer durchs Land, immer geführt von André´s Crocodile (Becker Navi), am Ende mit einem letzten kurzen Zwischenstopp in Marburg.

Apropos Navi: André´s digitale Vorplanung hatte sich voll gelohnt! Ohne allenthalben anhalten zu müssen, um sich ggf. auf einer Karte zu orientieren, konnten wir die vorab gewählten Reiseziele durch nie enden wollendes cruisens erreichen. Dabei fuhren wir mitunter Wege, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat …

Also Kinder, einst steht fest: der Osten lohnt sich! Unbedingt! Der Gedanke einer Wiederholung im nächsten Jahr liegt nahe. Und weil Fotos mehr als Worte sagen, gibt´s die hier (klicken).

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