Saisoneröffnungstour 2015

Am Vortage der Iden des April A.D. 2015 begaben sich 7 der Pfarrhofbiker auf einen ride durch die belgischen Ardennen.
Es starteten von Bardenberg aus die Gefährten Roland, Robert H., Bert (mit neuem Streitross R1200GS LC), Marita (mit neuem altem Streitross R1200GS) und André
(mit neuem gebrauchten Streitross R1200GS Adv).
In Eupen gesellten sich Gerd und Arthur zu den Gefährten hinzu.
Robert H. tat kund, dass er (wie immer) noch einen Termin habe und sich schon nach einem kurzen Wegestück absetzen würde und dass er (wie fast immer) in spätestens 100km neuen Treibstof für sein Gefährt benötige.
Geführt von einem ortskundigen elektronischen Kästchen im Cockpit von André’s Streitross ging es dann, nach der Anweisung „kurvenreichste Streckenführung“ , über Spa und Remouchamps, entlang der Lienne und weiter über Heyd nach Barvaux.
Eine kleinere Rast am Wegesrand mussten die Gefährten unfreiwillig vor Barvaux einlegen, da ihnen eine Karawane mit unzähligen, auf feinste geschmückten und hergerichteten Lastkarren auf einem Hohlweg entgegen kam, welcher kaum die Breite der Lastwagen aufwies.
Im Weiler Barvaux trafen die Gefährten erneut auf dieselbe Karawane und mussten wiederum an den Wegesrand weichen. Deren Ziel war wohl ein Jahrmarkt im Orte.
Der Weiler war derart voll Volk, dass die Gefährten, obschon die Sonne bereits
ihren Zenit erreicht hatte, beschlossen, noch weiter zu ziehen und andern Orts zu rasten. Der Wege führte über Erezée und La Roche-en-Ardenne zum Strom Ourthe.
Kurz vor Houfalize fanden die Gefährten dann eine Herberge, in welche ihnen Speis und Trank gereicht wurde.
Nach der Stärkung beschloss man, ob der vorgerückten Stunde, dem elektronischen Führer neue Order zu geben und fortan die kleinsten Wege zu meiden. Von Houfalize ging es dann über Gouvy nach St. Vith.
Die vorher geplante zweite Rast bei einem für sein Erdbeergebäck weitgerühmten Bäcker in der Feste Burg Reuland viel denn der geänderten Wegesführung, sehr zum Leidwesen von Roland, welcher nahezu untröstlich war, zum Opfer.
Über Waimes, Bütgenbach und Elsenborn ging es dann auf nicht ganz direktem Wege zurück nach Eupen.
Der Umweg war dem Umstand geschuldet, dass der vorgefahrene Gefährte André einmal an einer Wegesvierung vergas abzubiegen und anschließend auch noch meinte, den rechten Pfad ohne Hilfe des elektronischen Ortskundigen in seinem Cockpit schneller selber wiederzufinden……..
Letztendlich erreichten alle Gefährten nach einem sonnigen, wenn auch strammen und teils harten Ritt nach 330 Km wieder heimatliche Gefilde.
                                                                                                                                  AndréSaisoneröffnung 2015
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