Pfarrhofbikertour 2010

„Auf den Spuren der Hildegard von Bingen“ hieß es vom 03. bis 05. September 2010 für 18 Motorradfahrerinnen und -fahrer aus der Region und einen Freund aus Dänemark!

Im Vorfeld hatten sich et Pastörchen, d´r André und d´r Pattüehm in launiger Atmosphäre zusammengesetzt und über das Tourziel und mögliche Strecken sinniert. In der Folge hat dann unsere André das meiste organisiert, das Hotel gebucht sowie Routenvorschläge dorthin und retour Navitauglich gemacht (siehe Anhänge).

Das Tourenfahrermagazin empfahl den Hunsrückstern in Holzbach bei Simmern im Hunsrück, das wir als Basislager für unser Wochenende nutzten. Von dort ging´s dann in drei Gruppen durch den schönen Hunsrück, an Rhein und Mosel vorbei gen´ Bingen.

Neben dem cruisen – übrigens bei bestem Bikerwetter – war die Pfarrkirche von Eibingen kultureller Höhepunkt der Tour. Wie immer gut vorbereitet gab unser Rainer geschichtliches über das Leben und Wirken von Hildegard zum Besten. Der anschließende Besuch der Kirche mit dem Schrein rundete den Zwischenstopp ab.

Joh, neben Kultur und Mopedfahren nebst großen Überfahrten mussten wir uns Abends bei Schnitzel und Bier unterhalten, damit die Zeit rum ging. Was wieder einmal sehr gesellig war…

Sonntag dann, nach dem traditionelle Freiluftgottesdienst, ging´s zurück in drei Gruppen, zumeist auf völlig verschiedenen Routen. Obwohl, nicht ganz, wie unser Gerd berichtet:

Nach Beendigung des Sonntäglichen Gottesdienstes, wurde ja allseits aufgeteilt, wer mit wem und wohin… Unser Grüppchen , bestehend aus Gregor und Barbara, Ralf (E.), Roland und sein dänischer Freund sowie uns Ursel und ich sät do Jeck, setzten sich also in Richtung Mosel in Bewegung, weil auf der dortigen Burgschenke Grevenburg  ein nettes Päuschen mit einem guten Mittagessen auf uns wartete.

Wie bei unserem Gregor so üblich, fand dieser wiederum Strecken und Landschaften die seines gleichen suchten. Bei herrlichem Wetter und somit bester Laune fuhren wir also vor uns hin… und wie es so üblich ist, grüßten wir freilich auch brav alle entgegen kommenden Mopedfahrer… Nach etwa 1 ½ Stunden begegnete uns eine größere Truppe. Lieb wie wir nun mal sind grüßten und grüßten und grüßten alle freundlich, bis ich etwa nach drei bis vier entgegenkommenden Mopeds merkte, es war Andre´s Truppe, die uns  da entgegen kam…???

Sowohl über Gregors Helm als auch über meinem eigenen Helm tauchte plötzlich ein Aachener Fragewort mit zwei Buchstaben auf:

Hä???? Wo kommen die den her ? Und wo wollen se´ hin??? Egal, weiter fahren und beobachten…

Bei der Auffahrt zur Burgschenke nahm ich dann kurzer Hand unser „ kurven Ursell“ huckepack… ( auf meinem Sozius…), da sich dat Ursel  mit der Auffahrt nicht so recht anfreunden konnte. Meinen Rucksack indes verpassten wir dem Roland der erst freundlich lächelte, dann aber fürchterlich große Augen machte als er diesen auf dem Buckel hatte…

Ich sagte zu Ihm : Steine Roland alles Steine… und wir fuhren Bergauf. Die Rückfahrt durch die schöne Landschaft… ( Dörfer, die keine Sau jemals gesehen hat…) war bei schönstem Sommerwetter sehr angenehm.

In einem dieser Dörfchen ( die auch keine Sau kennt…) haben wir dann bei Kaffee und Schokolade ( Kuchen gabs keinen…) unserem Gregor noch erklärt was „Mütze holen“ bedeutet ( siehe Foto von Gregor mit seltsamer Kopfbedeckung…).

So gegen 18.00 Uhr kamen wir dann an der als Treffpunkt ausgemachten Eisdiele in Roetgen an. Keiner mehr da von unseren Mopedtisten…  Auf Nachfragen beim Eis Dompteur  erfuhren wir, dass die vermisste  Truppe etwa eine ½ Stunde vor unserem eintreffen das Feld bereits verlassen hatte….

Wir haben gerätselt warum? Waren wir zu spät? Hatten die keine Kohle mehr für so viel Eis? Waren die gar froh… uns nicht mehr sehen zu müssen ????? Fragen, die sich bei den nächsten Stammtischen auch nicht so richtig klären liessen…

Es gäbe natürlich noch das ein oder Anekdötchen zu erzählen, aber dann geriete das hier wohl watt Textlastig. Daher gibt´s  hier eine kleine Galerie mit Fotos von Michael, Ralf E., Gerd und Pauli (klickstu).

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