Pauli seine Steiermarktour

Rund 2.750 Kilometer hatte ich Pauli sein Frau im Nacken. So lang war unsere Tour von Bardenberg (nahe dem Pfarrhof) bis hinunter an die slowenische Grenze, rund 70 Kilometer südlich von Graz. Zwar entschädigte die recht abwechslungsreiche Route für das recht passive und klaglose Aushalten von Fräuchen auf der Rückbank, doch ist dies eine Leistung, die nicht unerwähnt bleiben sollte.

Der erste Teil unserer Tour führte uns nach Bad Hindelang in den Allgäu, wo wir ein paar Tage in einem Wellness-Hotel die Seelen baumelten und unsere Körper stählen ließen. Nunja, Lezteres abgesehen von zu gutem und üppigem Essen, gepaart mit einheimischer Brauerzeugnissen…

Zeit blieb für ein paar Tagesausflüge z.B. ins Kleinwalsertal (Wahnsinn der Verkehr hier!) oder zum Ludwig seine Hütten (Wahnsinn der Auflauf da!) und über diverse Landstraßen nach Kaufbeuren (nett dort).

Dann fuhren wir über Innsbruck die alte Brennerstraße nach Italien (Bruneck) und von hier Richtung Kärnten. Das beste Teilstück der Tour führte uns danach – gleich hinter der Italienischen Grenze – von Strassen über Kötschach nach Oberdrauburg (siehe Karte).

Super Strecke! Nur zum Teil ausgebaut und mit vielen „Überraschungen“… Dort wo Hinweisschilder auf Kurven stehen, sind eigentlich keine nötig, weil selbige übersichtlich und unspektakulär. Dort wo keine Hinweise stehen, erfährt man mitunter erst beim zweiten Hinsehen, wo es denn nun lang geht. Und es ging lang: an pitorreske Dörfer, schönen Täler und üppigen Auen. D´r Bersch eropp, d´r Bersch eraff…

Nach einer Nacht in „Berg am Weißensee“ stetzten wir unsere Mopedreise Richtung Steiermark fort. Dazwischen wieder so eine mopedtaugliche Strecke, von Lavamünd nach Eibiswald, vorbei am Stausee Soboth. Wir waren nicht die einzigen Zweiradler…

Joh, und dann Touchdown zum x-ten Mal in den letzten 20 Jahren bei Freunden in Stainz bei Straden in der Steiermark, nahe der slowenischen und ungarischen Grenzen. Tolle Gegend zum cruisen, pausieren und verweilen. Und die kulinarischen Genüsse…

Übrigens haben Pauli sein Frau, unser Freund Andreas und ich auch eine Firmenbesichtigung bei Zotter (Schokolade) gemacht. Beeindruckend die Firmengeschichte und die Ausrichtung auf FairTrade. Und die Schoki schmääääääckt… In Zukunft nur noch Zotter!!! (Noch ein Satz dazu: hier klicken.)

Unsere 13-tägige Tour führte uns durch Graz Richtung Passau, Übernachtung in Kastl und dann Gummi gegeben auffe Autobahn – spaßgebremst…

Insgesamt haben wir unglaublich Schwein gehabt mit dem Wetter, dass uns mit Sonne verwöhnte und mit Regen bis auf unbedeutende Ausnahmen verschonte. Dazu mit mehr Gewicht zurück gekommen. Und das, obwohl wir mehr Gepäck per Post zurück gesandt hatten…

Ein paar Impressionen unserer Tour im Fotoalbum (hier klicken).

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