Auftakttour 2012

Es ist vollbracht: die Pfarrhofbikersaison 2012 ist eröffnet. Dank Peter und Petrus haben 10 harte Jungens den prognostizierten niedrigen Temperaturen getrotzt und sich auf den Weg durch die Region gemacht.

Genau gesagt hat uns Peter durch die heimischen Gefilde bis in die Ardennen geführt. In Holland kamen uns unterwegs ca. 2.500 Radrennfahrer entgegen, die wohl ebenfalls an einer der ersten Gruppenausfahrten teilnahmen. Ansonsten waren die Straßen sowatt von leer und – möglicherweise im Gegensatz zu den bekannten Nordeifelrouten – frei von anderen Mopetisten. Ideal zum cruisen. Und gemütlich einrollen in die Saison.

Das Wetter war übrigens auch ideal –  allen Skeptikern und Pessimisten zum Trotz. Gut, es hätten vielleicht ein paar Grad wärmer sein können, dann hätte man fast schon auf die Innenfutter verzichten können. Aber letztlich war es sonnig und trocken. So sonnig, dass sich bei einer Zwischenpause am Mittag sogar ein kleines Sonnenbad anbot.

Pfarrhofbiker auf der Sonnenbank
Pfarrhofbiker auf der Sonnenbank

Den ersten Zwischstopp haben wir am Kloster Val-Dieu eingelegt.

Den zweiten Stopp legten wir dann in Vieuxville an der Ourthe ein, am Erholungszentrum Domaine de Palogne.

Dort kann man u.a. schön im Sandkasten spielen. Oder eine Kleinigkeit essen und trinken. Gut, an unserem Tisch mussten wir vier Mal bei vier unterschiedlichen Bediensteten unsere Bestellung aufgeben. Aber dafür kam die Rechnung nur zweimal. Und die Pommes mit Bratrollen waren wirklich lecker.

Wieder zurück auf der Straße führte unser Weg nach Spa Francorchamps, ganz in die Nähe der berühmten Rennstrecke. Wobei, mit Rennen war dann erstmal nix, weil bei einigen der Zündstoff zur Neige zu gehen drohte. Nun ist das in Belgien nicht so einfach mit tanken am Wochenende. Benötigt wird eine gedeckte Giro- oder Kreditkarte, Know-how im Umgang mit dem Tankautomaten und Geduld. Hat soweit dann auch prima bei allen geklappt, die tanken mussten. Ausser bei einem bedauerlichen Herrn in Helm und Leder dauerte es etwas länger. Als der Tankautomat nämlich den Roland sah, glaubte er nicht, das dessen Kartenmaterial wirklich koscher sein kann. Aber mit tatkräftiger Unterstützung freundlicher belgischer Mitbürger, die als Leumünder dem kritischen Automaten zuredeten, gelang dann am Ende doch noch der Tankvorgang. Gefühlte Stunden später…

So gut ausgeruht ging es dann auf die letzte Etappe über Jalhay nach Eupen, von dort über die Autobahn bis zur Abfahrt Würselen Broichweiden. Joh, und hoppla, Stau?! Klar, die Brücke am Kreuz – jetzt isse weg. Und die Nachwehen des Abrisses waren dann eben noch Sonntagabend zu erleben.

Was für ein schöner Sonntag. Und ein schöner Auftakt in die Saison. Macht direkt schon wieder Appetit auf mehr. Hier klicken, für ein paar weitere Schnappschüsse .

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